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Die Geschichte des Bio-Anbaus

Die ersten schriftlich fixierten Ideen für den Bioanbau reichen bis in die 1920er Jahre zurück, als die ersten Vordenker wie Raoul Francé erkannten, daß die intensivierte Landwirtschaft langfristig zu Problemen und Abhängigkeiten führen wird. Der Grundgedanke liegt darin, eine möglichst weitgehende Selbstversorgung und eine nachhaltige, sich selbst erhaltende Anbaumethode zu erreichen. Weiteren Auftrieb erhielt die Idee dann vor allem durch die theoretischen Überlegungen von Rudolf Steiner, der die Theorie des biologisch-dynamischen Landbaus begründete. Der „organisch-biologische Landbau“ enstand in den 1950er Jahren aus der Schweizer Bauern-Heimatbewegung. Diese hatte sich auch die menschen- und naturgemäße Selbstversorgung zum Ziel gesetzt und gründet vor allem auf den Erfahrungen von Hans und Maria Müller.

Im Laufe der Zeit wurde der biologisch-organische Landbau durch neue Konzepte und wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt und erweitert und ist heute mit der gängigen ökologischen Landbaupraxis zu identifizieren, der sich die ökologischen Anbauverbände verschrieben haben. Eine Ausnahme bzw. Erweiterung bildet nach wie vor der Demeter-Verband, der die Beachtung von kosmischen Konstellationen, wie z.B. Mondphasen, verlangt, aber auch spezielle homöopathische Mittel propagiert.


Ständig umfassend kontrolliert

Sowohl unsere Lieferanten, wie auch wir selbst,werden ständig von unabhängigen Kontrollstellen kontrolliert, um sicherzustellen, daß Sie auch wirklich Produkte aus kontrolliert-biologischem-Anbau (kbA) erhalten. Diese Kontrollen führt bei uns schon seit vielen Jahren das Kontrollinstitut „Lacon“ durch. Lacon trägt die Kontrollstellennummer DE 003, weshalb Sie auch auf unseren OASIS-Versand-Produkten diese Nummer finden.

Die Kontrolleure sind sehr pingelig: Wir müssen den Warenfluß genauestens dokumentieren, also nachweisen, daß wir nicht mehr Bioware verkaufen, als wir einkaufen. Aber auch, daß alle Vorlieferanten ebenfalls über gültige Kontrollpapiere verfügen. Darüberhinaus wird geprüft, ob alle unsere Produktetiketten, unsere Katalogaussagen usw. den gültigen Vorschriften entsprechen. Als „alte Hasen“ in diesem Geschäft wissen wir natürlich, worauf es ankommt. Diese Kontrollen sind wichtig, denn auch wir sind gerne sicher, daß wir nicht versehentlich einmal eine neue Vorschrift oder ein neues Gesetz übersehen haben. Sie dürfen ganz sicher sein, von uns echte Bioqualität zu erhalten - nach allen gültigen Vorschriften - und manchmal auch noch ein bisschen mehr.


Kontrolliert biologischer Anbau - was ist das eigentlich?

Der ökologische Landbau basiert auf Erkenntnissen über Stoff- und Energiekreisläufe. Die ursprünglichen Ideen sind die der Selbstversorgung und der Kreislaufwirtschaft. Der Betrieb soll nach einer ganzheitlichen Auffassung idealerweise lediglich durch die Nutzung seiner eigenen Ressourcen innerhalb geschlossener Stoffkreisläufe bewirtschaftet werden. Konkret heißt dies, daß Ackerbau und Viehhaltung aufeinander abgestimmt sind: Auf der Ackerfläche werden neben Verkaufsfrüchten die benötigten Futterpflanzen für die Tierhaltung erzeugt. Die pflanzlichen Abfälle und der tierische Dung werden wiederum der Ackerfläche als Dünger zugeführt.

Der Bodenbewirtschaftung und der damit verbundenen Bodenfruchtbarkeit kommt eine große Bedeutung zu, weshalb auf vielseitige Fruchtfolge und schonende Bodenbearbeitung gesetzt wird. Zur Düngung werden betriebseigene pflanzliche und tierische Abfallstoffe verwertet und organische oder in natürlicher Form vorliegende mineralische Dünger eingesetzt. Auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel wird verzichtet.

Die ökologische Landwirtschaft lehnt den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen klar ab.


Wichtige Vorteile des Bio-Anbaus

  • Geringerer Energieverbrauch, z.B. durch Wegfall von Kunstdünger und Pflanzenschutzmitteln. Die Energieersparnis gegenüber konventioneller Landwirtschaft beträgt etwa 65 Prozent.
  • Geringerer Mineralstoffverbrauch, bedeutsam vor allem im Hinblick auf Phosphor, dessen Reserven begrenzt sind. Der Phosphorverbrauch ist im Öko-Landbau auf Null reduziert.
  • Je nach Wirtschaftsweise weniger Einsatz von Maschinen (Rohstoff- und Kraftstoffersparnis) und mehr Einsatz von menschlichen Arbeitskräften.
  • Geringere Umweltverschmutzung.
  • Verringerung der Emissionen an Treibhausgasen.
  • Keine Eutrophierung (Überdüngung) von Böden und Gewässern.
  • Keine Versauerung von Böden und Gewässern.
  • Keine Bodenschäden: Tendenziell sind Erhalt und Verbesserung von Bodenstruktur/Bodenleben und damit der Bodenfruchtbarkeit festzustellen sowie eine Vermeidung von Bodenerosion. Nach Umstellung auf Ökolandbau steigt die mikrobielle Biomasse viele Jahre an und stabilisiert sich anschließend auf hohem Niveau.
  • Weniger Trinkwasserbelastung: Die Belastung des Grundwassers und der Oberflächengewässer durch chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel fällt im ökologischen Landbau vollkommen weg. Die Belastung durch Nitrat ist bei ökologischer Bewirtschaftung um bis zur Hälfte geringer.
  • Höhere Artenvielfalt - deutlich höhere Anzahl an Ackerwildkräuter-Arten.
  • Positive Auswirkungen auf Menschen: Direkte Schäden für Produzenten durch Pestizidvergiftungen entfallen. Die Qualität der Nahrungsmittel ist höher.